Wie analysiere ich mein Tennismatch richtig?

Die meisten Spieler analysieren ihre Matches gar nicht - oder nur emotional. Beides bringt dich nicht weiter. Echte Analyse ist strukturiert, ehrlich und kurz.
Wann du analysieren solltest
Direkt nach dem Match: erste Eindrücke, Emotionen, Schlüsselmomente. 5 Minuten reichen.[1]
Am nächsten Tag: nüchterne Analyse. Was ist Muster, was war Tagesform, was war Gegner?
Die fünf Analyse-Fragen
1. Was hat mein Spiel ausgemacht? (Schlag, Pattern, Energie)
2. Wo habe ich Punkte verloren? (Eigenfehler, taktisch, mental)
3. Was war der Wendepunkt im Match?
4. Was würde ich nochmal genauso machen?
5. Was nehme ich für das nächste Training mit?[2]
Reflexion ohne Selbstkritik
Ehrliche Analyse heißt nicht, dich runterzumachen. Es heißt, Muster zu sehen. Beschreibe, statt zu bewerten.[3]
Genau diese Struktur findest du im Point by Point Journal - mit klaren Fragen statt leeren Seiten.
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Zentrale Reflexions-Fragen als druckbare Vorlage zum Ausfüllen mit Stift oder digital im Browser – am Ende exportierbar als Textdatei.
Häufige Fragen
Soll ich Statistiken führen?+
Wenn dir das hilft - ja. Wichtiger ist aber qualitative Reflexion.
Wie oft soll ich Matches analysieren?+
Jedes ernsthafte Match. Auch Trainingsmatches in vereinfachter Form.
Quellen
- ITF Coaching & Sport Science Review – International Tennis Federation
- Performance Analysis in Sport – Grundlagen der Matchanalyse – Wikipedia
- Brain Game Tennis – Datengetriebene Match-Analyse – Brain Game Tennis
